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Christopher Simpson (circa 1605-1669)

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Zusammen mit Jenkins, Lawes, Locke und Hume gehört Christopher Simpson (ca 1605-1669) zu den prominentesten Komponisten des goldenen Zeitalters der englischen Gambenmusik.

Neben Solo- und Duostücken gibt es von Simpson auch reizvolle Consortmusik für Gambe.  So schrieb er mehrere Sammlungen von „Divisions“ für Diskantinstrument, zwei Bassgamben und Generalbass, sowie eine Sammlung von „22 Airs“ für zwei Diskantinstrumente, Bass und Generalbass in der Form von Triosonaten.

„Dieser bescheidene Mensch ist der Verfasser des einzigen Lehrbuches für unser Instrument, das je im Gambenland England verfasst wurde und dazu noch die brillanteste Technik der Gambe, die Improvisation, betrifft.“ (Otterstedt, Die Gambe, S. 54)

Titel dieses Werks: « The Division Viol or, the Art of Playing Ex tempore upon a Ground“ – Die Kunst, aus dem Stegreif auf einen ostinaten Bass zu improvisieren.
Auszüge aus „The Divsion

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Literatur:
Annette Otterstedt, Die Gambe, Kulturgeschichte und praktischer Ratgeber (vergriffen)