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Mondnacht

mondnachtBild Marianne C. Briner Lavater, 8. August 2014 (ohne Stativ)

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Interpretation des Gedichts bei Rhetoriksturm.

„Mondnacht“ musikalisch im Liederkreis op. 39 von Robert Schumann (1810–1856):

Video von Marcos Nascimento