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Sauerkrautkuchen

Zutaten:
1 Packung Blätterteig rund
(100 g Speck oder Schinken, fein geschnitten)
1 Zwiebel, geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 Teelöffel Kümmelsamen
Muskatnuss
Pfeffer, Salz
350 g gekochtes Sauerkraut
200 g Sauerrahm oder Rahm
3 Eier
1- 2 Esslöffel Mehl
150 g Hartkäse, gerieben

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Sauerkrautkuchen2Eine runde Backform (ca 24 cm Durchmesser) mit dem Blätterteig auslegen. Fein geschnittenen Speck, fein gehackte Zwiebel und Knoblauch andünsten und mit Kümmel auf den Teig geben.
Das Sauerkraut darauf verteilen. Sauerrahm, Eier, Mehl und Käse vermischen und darüber giessen.
Alles im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Warm servieren.

SZÉKLER-GULASCH

NACH KÁROLY GUNDEL (1883 -1956)

Zutaten (für 4 Personen):
500 g Schweinefleisch, in Streifen geschnitten
500 g Sauerkraut gekocht, ohne Gewürze
50 g Schweineschmalz
3 Zwiebeln, gehackt
1 rote Peperoni, in Streifen geschnitten
1 Esslöffel Gewürzpaprika mild
2 Esslöffel Kümmelsamen, gemörsert
2 Teelöffel Maispuder (Maizena)
Salz
½ Liter Bouillon
2 dl Sauerrahm
Dill (frisch oder getrocknet) 

Zubereitung:
Das Sauerkraut wässern und abtropfen lassen. Zur Seite stellen.
Die Zwiebeln im Schweineschmalz glasig dünsten.
Hitze herunter schalten und Paprika sowie die zerstossenen Kümmelsamen unterrühren. Dann das Fleisch beigeben, salzen und alles ca 5 Minuten weiter rösten lassen.
Mit etwas heisser Bouillon ablöschen, und hin und wieder etwas hinzu geben, so dass alles leicht köchelt. Beginnt das Fleisch weich zu werden, die in Streifen geschnittene Peperoni begeben und fertig schmoren. Nun das (bereits gekochte un gewässerte) Sauerkraut unterrühren und alles wieder erhitzen.
Zum Schluss das Maizena mit dem Sauerrahm und etwas Schmorsaft anrühren und damit alles binden. Kurz aufkochen lassen.
Servieren und mit etwas fein geschnittenem Dill bestreuen.

Das Széklergulasch kann auch aus Schweinskotelett, Schweinsfilet oder Schweinebauch zubereitet werden und schmeckt aufgewärmt ausgezeichnet.

Benannt wurde das Gericht nach József Székely (1825-1895), Schriftsteller, Dichter, Journalist, Archivar und Politiker, der zu dieser vorzüglichen Speise inspirierte. Es handelt sich nicht um ein echtes Gulaschgericht. Das Széklergulasch wird gehaltvoller zubereitet, ist aber suppiger als ein Pörkölt. Ursprünglich bestand es aus dreierlei Fleischsorten, heute nimmt man im allgemeinen nur Schweinefleisch.

Choucroute alsacienne mit Saucisson

Sauerkraut-Bolte

 

 

Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.

Wilhelm Busch: Max und Moritz, 1865

 

Elsässisches Sauerkraut  – Schnellrezept

500 g Sauerkraut gekocht (ohne Gewürze)
1 Kartoffel, roh, gerieben
1 Apfel, roh, gerieben
1/2 Bund Petersilie
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel Thymian getrocknet oder 1 Zweiglein frisch
etwas Kerbel, getrocknet oder frisch
6 Wacholderbeeren
2 dl Weisswein
2 dl Bouillon
1 Saucisson (Waadtländer oder Freiburger)

Das gekochte Sauerkraut in die Pfanne geben, evtl. mit der Gabel etwas zerpflücken. Die rohe Kartoffel und den Apfel hineinreiben und untermischen. Die Kräuter und die Wacholderbeeren einrühren. Weisswein und Bouillon zugeben.  Langsam erwärmen.
Die Saucission separat nach Vorschrift zubereiten und dann noch 5 Minuten auf das warme Sauerkraut legen, einstechen und den Saucisson-Jus unterrühren.

Bild: Wikipedia