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Linzer Torte

Zutaten:
Teig:
200 g Weissmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
125 g Zucker
125 g Butter, flüssig
125 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Messerspitzen Nelkenpulver
2 gestrichene Teelöffel Zimtpulver
evtl. einige Tropfen Bittermandel-Aroma (Dr. Oetker)
1 Ei

Füllung:
5 Esslöffel Himbeer-Konfitüre (oder Johannisbeer-Konfitüre)

Zum Bestreichen:
1 Eigelb und 1 Esslöffel Milch

Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Eine runde Springform (26 cm) mit Backtrennpapier belegen und Boden und Rand mit Butter bestreichen.

Mehl und Backpulver miteinander mischen und in eine grosse Schüssel sieben. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken und Zucker, Vanillezucker, Salz, Gewürze, Aroma sowie das Ei hineingeben. Miteinander mit einem Backspatel zu einem dicken Brei verrühren.
Nun die abgekühlte flüssige Butter und die geriebenen Haselnüsse hinein arbeiten. Am besten geht das mit kühlen Händen. Alles zu einer homogenen Masse kneten.
1/5 des Teiges abschneiden und zur Seite stellen.

Den Hauptteig zur Kugel formen und ihn in die Mitte der Springform legen. Nun den Teig mit der Faust bis an die Ränder der Springform drücken, diesen ca 2 cm am Rand hoch ziehen und ihn dann mit dem Finger etwas herunterdrücken. Es sollte ein etwa 1 cm breiter und 1 cm hoher regelmässiger Rand entstehen. Diesen Randwulst dann mit den Zinken einer Gabel dekorativ eindrücken (Streifenmuster, siehe Foto).
Anschliessend den Kuchenboden mit der Konfitüre bedecken.

Den restlichen Teig zwischen ein Backtrennpapier legen und ihn auf ca 3 mm auswallen. Beliebige Formen ausstechen und vorsichtig auf der Konfitüre plazieren (oder traditionell: Streifen rädeln und gitterartig darüber legen, was ich leider nicht hinkriege…).
Zum Schluss alle sichtbaren Teigteile mit Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.

Während ca 25 Minuten bei 180 Grad backen.
Der Kuchen schmeckt nach 1-2 Tagen am besten!

 

Linzer Torte

Zutaten (für eine Springform von ca 26 cm):
200 g Weissmehl
1 Teelöffel Backpulver
125 g Zucker
125 g ungeschälte, gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
125 g Butter
1 Päckchen Vanillinzucker
Etwas Salz
Einige Tropfen Buttermandel-Aroma
1/2 Kaffeelöffel Nelkenpulver
2 Teelöffel Zimtpulver
1 Ei

Für die Füllung:
4-6 Esslöffel Himbeer- oder Johannisbeer-Konfitüre

Zum Bestreichen:
1 Eigelb

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Boden der Springform mit Backtrennpapier auslegen, dann den Rand und den Boden ausbuttern.

Mehl und Backpulver vermischt in die Teigschale geben, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Zucker, Vanillinzucker, Salz, Bittermandel-Aroma, Zimt- und Nelkenpulver sowie das ganze Ei hineingeben und mit einem Teil des Mehls mittels eines Spatels zu einem dicken Brei verarbeiten. Darauf gibt man die in Stücke geschnittene, kalte Butter und die gemahlenen Nüsse und verarbeitet alle Zutaten von Hand schnell zu einem glatten Teig. Sollte er kleben, stellt man ihn eine Weile kalt.

linzer01Etwas mehr als die Hälfte des Teiges zu einer Kugel formen und in die Mitte der Springform legen. Dann mit dem Handrücken die Kugel bis zum Rand in die Form drücken, dabei einen Rand von 1 cm Höhe und Breite hochziehen. Den Rand mit einer Gabel eindrücken, um ein hübsches Muster zu erzielen.
Der Teigboden wird nun mit der Konfitüre bestrichen.
Der restliche Teig wird zwischen zwei Backtrennpapieren ausgewallt und in 16-20 gleichmässig breite Streifen gerädert oder man sticht hübsche Motive aus (Sterne, Herzen, etc.), die dann über die Konfitüre gelegt und mit dem verklopften Eigelb bestrichen werden.

Die Springform in das untere Drittel des Backofens einschieben und 25 – 30 Minuten bei 180 – 200 Grad backen.
Wenn die Konfitüre in der Mitte der Torte kocht, sollte der Kuchen gar sein.

Die Linzer Torte beim Oberösterreichen Landesmuseum in Linz:
Die Bibliothek des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz besitzt 87 handgeschriebene Kochbücher aus der Zeit von 1646 bis ins 20. Jahrhundert und eine stets wachsende Anzahl von Kochbuchdrucken, erschienen von 1552 bis in die Gegenwart.
Bereits vollständig enthalten und erschlossen sind alle in der Sammlung befindlichen historischen Rezepte zur Linzer Torte. Die daraus entstandene Publikation enthält nicht nur Rezepte, sondern auch Kulturgeschichtliches rund um das Backwerk.