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Gratin dauphinois

Zutaten (für 4 Personen):
1,2  kg Kartoffeln, festkochend
4 – 6 Knoblauchzehen, gepresst
3 – 5 dl Kaffeerahm oder Rahm
200 – 300 g Greyerzer Käse, gerieben
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Kartoffeln schälen und in 2 mm dünne Scheiben schneiden.
Käse reiben.
Gratinform mit Butter ausreiben. Auf den Boden 2 Knoblauchzehen pressen und verteilen.
Abwechslungsweise je eine Schicht Kartoffelscheiben und geriebenen Käse in die Form geben. Die Kartoffelschichten massvoll mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss bestreuen. Auf der Käseschicht jeweils 1 – 2 gepresste Knoblauchzehen verteilen.
Die oberste Käseschicht mit etwas Öl beträufeln und mit Butterflocken bestreuen.

Im Backofen ca 1 Stunde bei 200 Grad backen.
Falls die Oberseite dunkel werden sollte, ein Stück Alufolie darüber legen.

5 Minuten vor dem Herausnehmen den Kaffeerahm oder Rahm über den Gratin giessen.

Kartoffel-Käse-Quiche mit Schinken

Zutaten (rundes Blech 32 cm):
1 Packung Kuchenteig (oder Blätterteig)
4 grosse Kartoffeln
1 grosse Zwiebel
200 g Schinken (oder Speck), in kleinen Würfeln
200 g Münster- oder Reblochonkäse (oder Raclettekäse)
2 dl Milch
2 dl Rahm
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Die Kartoffeln in der Schale kochen, abkühlen lassen, pellen und in dünne Scheiben schneiden.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Zwiebeln fein hacken und dünsten.

kart-kaese-quicheDen Teig mit dem Pergament in eine Kuchenform legen, einstechen. Die Kartoffelscheiben darauf verteilen und die Zwiebeln darüber geben. Dann die Schinkenwürfel darauf schichten. Schliesslich den in Scheiben geschnittenen Käse darüber verteilen.
Rahm, Milch und Eier miteinander verquirlen, mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Die Mischung auf die Kuchenfüllung giessen.

Im Backofen während 35-40 Minuten backen, bis die Quiche schön goldbraun ist.

Die Kartoffelesser

„Die Kartoffelesser“ (niederländisch „De Aardappeleters“) ist ein Gemälde Vincent van Goghs, das er im April 1885 gemalt hat.  Es ist sein erstes großes Werk.

Vincent van Gogh schreibt dazu am 30. April 1885 in seinem Brief 404 an den Bruder Theo: „Gern hätte ich dir zu diesem Tag das Bild von den Kartoffelessern geschickt, doch obwohl es gut vorwärts geht, ist es doch noch nicht ganz fertig. Obschon ich das eigentliche Bild in verhältnismäßig kurzer Zeit gemalt haben werde, und zwar größtenteils aus dem Kopf, so hat es doch einen ganzen Winter Malen von Studienköpfen und Händen gekostet. […] Ich habe mich nämlich sehr bemüht, den Betrachter auf den Gedanken zu bringen, daß diese Leutchen, die bei ihrer Lampe Kartoffeln essen, mit denselben Händen, die in die Schüssel langen, auch selber die Erde umgegraben haben; das Bild spricht also von ihrer Hände Arbeit und davon, daß sie ihr Essen ehrlich verdient haben. Ich habe gewollt, daß es an eine ganz andere Lebensweise gemahnt als die unsere, die der Gebildeten. Ich möchte denn auch durchaus nicht, daß jeder es gleich schön oder gut fände.“

Bild: wiki