Quitten-Pästli

Zutaten:
8 – 10 Quitten
ca 2 kg Gelierzucker
Saft von 2 Zitronen
200 g Kristallzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Quitten waschen und dabei den Flaum mit einer Bürste oder einem Schwamm entfernen. Trocken reiben.

Die Quitten werden vor dem Kochen im Dampfentsafter entsaftet. Der dabei entstehende Fruchtsaft wird später zu Gelée (Konfitüre) verarbeitet. Dazu die gewaschenen Früchte achteln und in das Sieb des Dampfentsafters geben. Während 60 Minuten entsaften. 
Den Saft in ein Gefäss giessen und für die Gelée-Zubereitung zur Seite stellen (ergibt 1,2 – 1,5 Liter Saft).

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Nach der Entsaftung werden die Früchte vom Gehäuse befreit und geschält. Das Fruchtfleisch wird gewogen und püriert.
In diese Fruchtmasse wird nun gewichtsmässig gleichviel Gelierzucker sowie der Zitronensaft eingerührt, die Masse unter stetem Rühren gekocht und bei mittelmässiger Hitze eingedickt. Dauer ca. 30 Minuten.
Drehen Sie den Rührlöffel in der Pfanne in kleinen Spiralen über den Topfboden, damit keine heissen Spritzer aufsteigen können.

Danach wird die Quittenpaste etwa 1 cm dick auf ein (oder zwei) Pergamentpapier gestrichen und an der Wärme getrocknet:
Dazu lege ich Sie während 3 – 5 Tagen je 2 Stunden in den auf 50 Grad Umluft vorgeheizten Backofen und entferne anschliessend die sich auf der Oberfläche angesammelte Flüssigkeit mit einem Küchenpapier. Wenn bei dieser Prozedur keine Flüssigkeit mehr entsteht, schneidet man die Paste in rechteckige Stücke (geht super mit einem Pizza-Rad) oder sticht sie mit einer hübschen Form aus. Die Pästli werden anschliessend im Kristallzucker gedreht.

Aufbewahrt werden die gezuckerten Pästli am besten in einer mit Backtrennpapier ausgelegten Kartonschachtel (welche die Feuchtigkeit weiter aufnimmt). Die einzelnen Lagen ebenfalls mit Backtrennpapier separieren.