Berner Haselnuss-Lebkuchen-Kugeln…

… mit bunten Zuckerstreusel-Krönchen

350 g geriebene Haselnüsse
150 g geriebene Mandeln
50 g Orangeat
50 g Zitronat
400 g Zucker
100 g flüssiger Honig
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Zimtpulver
3 Messerspitzen Nelkenpulver
3 Eiweiss
Guss aus Puderzucker und Zitronensaft sowie bunte Zuckerstreusel

Ergibt 55-60 Kugeln à ca 20 g

Orangeat und Zitronat sehr fein hacken.
In einer grossen Schüssel die Haselnüsse, Mandeln, Orangeat und Zitronat, Zucker, Honig, Zitronensaft, Gewürze und Eiweiss gut mischen. Den Teig 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Aus dem Teig Kugeln von ca 20 g formen (am besten geht es mit nassen Händen) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Über Nacht bei Zimmertemperatur antrocknen lassen.
Am nächsten Tag die Haselnusskugeln im Backofen bei 220 Grad in der Mitte 4-5 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Kugeln zuerst in den Zuckerguss tauchen und gleich anschliessend in den bunten Zuckerstreuseln wälzen.

Adventsmusik mit „Les Friandises“

tannenbaum650Bild: Tannenbaum (M.C. Briner 2013)

Ausschnitte aus dem Konzert  vom 8. Dezember 2013 (Live-Aufnahmen)
„Spaziergang durch den Winterwald“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

„St. Nikolaus kommt!“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

„Rauhreif“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

 

 

Biscuit mit Orangen-Mandel-Füllung

Teig:

150 g flüssige Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange

Füllung:
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1,5 dl Orangensaft
2 Teelöffel  geriebene Schale einer unbehandelten Orange
2 Esslöffel Orangenlikör (oder Cognac)

Glasur
100 g Puderzucker
4 Esslöffel Orangensaft

Zubereitung
Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, die flüssige Butter sowie die Orangenschale darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Masse einarbeiten. Den Teig halbieren, getrennt in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander vermischen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Teig-Kugel auf ein bemehltes Backpapier geben und auf ca 25 x 25 cm auswallen. Die Füllung auf den ausgewallten Teig streichen und dabei rundherum 1 cm Rand frei lassen. Dann die zweite Teigkugel auf die gleiche Weise und Grösse auswallen und auf die Füllung legen. Den Teig an allen Seiten gut andrücken und auf der Oberseite einige Male mit einer Gabel einstechen.
Im Backofen bei 200 Grad (Mitte) 25 Minuten backen.
Den „Kuchen“ aus dem Ofen nehmen, die Glasur anrühren und den Kuchen damit gleichmässig bestreichen. Das noch warme Gebäck in Rechtecke oder Rhomben (ca 3 x 5 cm) schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Am zweiten Tag sind die Orangenschnitten noch viel besser !
Sie lassen sich in einer Büchse gut aufbewahren.

Bild : Orange mit Blüten (wiki)

6. Dezember 2013 : „Grittibänz-Parade“

Der Name „Grittibänz“ setzt sich aus den zwei Wörtern Gritten und Bänz zusammen. Bänz ist die Kurzform von Benedikt. Einst war dieser Name derart verbreitet, dass man ihn als Synonym für Mann verwendete. Im Berndeutschen versteht man jedoch unter einer „Gritte“ bzw. „Grittele“ eine Grätsche oder Astgabel. Tatsächlich kommt die Grundform des „Grittibänz“ mit gespreizten Beinen daher. Siehe auch: Stutenkerl (wikipedia) und zu Grittibenz (Schweizerisches Idiotikon).

In der französischen und der italienischen Schweiz gibt es Nikolaus-Kolleginnen, die „Befana“ sowie die „Chauche-vieille“ sind zwar Hexen, aber bringen meistens Gutes. Schlimmstenfalls finden unartige Kinder im italienisch dominierten Schweizer Kanton Tessin am Morgen des 6. Dezember ein Stück Kohle statt der erhofften Süßigkeiten im Wunschstrumpf.

Zur Homepage des St. Nikolaus und der Legende

Bild: M.C. Briner 6.12.2013