Biscuit mit Orangen-Mandel-Füllung

Teig:

150 g flüssige Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange

Füllung:
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1,5 dl Orangensaft
2 Teelöffel  geriebene Schale einer unbehandelten Orange
2 Esslöffel Orangenlikör (oder Cognac)

Glasur
100 g Puderzucker
4 Esslöffel Orangensaft

Zubereitung
Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, die flüssige Butter sowie die Orangenschale darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Masse einarbeiten. Den Teig halbieren, getrennt in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander vermischen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Teig-Kugel auf ein bemehltes Backpapier geben und auf ca 25 x 25 cm auswallen. Die Füllung auf den ausgewallten Teig streichen und dabei rundherum 1 cm Rand frei lassen. Dann die zweite Teigkugel auf die gleiche Weise und Grösse auswallen und auf die Füllung legen. Den Teig an allen Seiten gut andrücken und auf der Oberseite einige Male mit einer Gabel einstechen.
Im Backofen bei 200 Grad (Mitte) 25 Minuten backen.
Den „Kuchen“ aus dem Ofen nehmen, die Glasur anrühren und den Kuchen damit gleichmässig bestreichen. Das noch warme Gebäck in Rechtecke oder Rhomben (ca 3 x 5 cm) schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Am zweiten Tag sind die Orangenschnitten noch viel besser !
Sie lassen sich in einer Büchse gut aufbewahren.

Bild : Orange mit Blüten (wiki)

6. Dezember 2013 : „Grittibänz-Parade“

Der Name „Grittibänz“ setzt sich aus den zwei Wörtern Gritten und Bänz zusammen. Bänz ist die Kurzform von Benedikt. Einst war dieser Name derart verbreitet, dass man ihn als Synonym für Mann verwendete. Im Berndeutschen versteht man jedoch unter einer „Gritte“ bzw. „Grittele“ eine Grätsche oder Astgabel. Tatsächlich kommt die Grundform des „Grittibänz“ mit gespreizten Beinen daher. Siehe auch: Stutenkerl (wikipedia) und zu Grittibenz (Schweizerisches Idiotikon).

In der französischen und der italienischen Schweiz gibt es Nikolaus-Kolleginnen, die „Befana“ sowie die „Chauche-vieille“ sind zwar Hexen, aber bringen meistens Gutes. Schlimmstenfalls finden unartige Kinder im italienisch dominierten Schweizer Kanton Tessin am Morgen des 6. Dezember ein Stück Kohle statt der erhofften Süßigkeiten im Wunschstrumpf.

Zur Homepage des St. Nikolaus und der Legende

Bild: M.C. Briner 6.12.2013

Rätsel : Ziege, Wolf und Kohlkopf

stiefelgeiss650Bild: Stiefelgeiss (M.C. Briner 2013)

Alkuin, der Abt des Klosters St. Martin in Tours, war der Lehrer und Ratgeber Karls des Großen. Er hat ein Buch mit Rechen- und Denkaufgaben verfasst und erzählt darin diese Geschichte:

Am Ufer eines Flusses steht ein Mann mit einem Wolf, einer Ziege und einem Kohlkopf. Er findet ein winziges Boot, worin außer ihm selbst als Ruderer immer nur eines der drei mitgeführten Dinge Platz hat.
Der Mann steht nun also nicht nur am Ufer, sondern auch vor einem großen Problem: Den Wolf und die Ziege kann er nicht allein lassen, sonst zerreißt der eine die andere. Die Ziege und der Krautkopf dürfen aber auch nicht zusammen an einem Ufer bleiben, sonst frisst die Ziege das Gemüse.
Was tun?

Die Lösung

Blog und Webseite von Marianne C. Briner Lavater

Translate »