Archiv der Kategorie: Rezepte

Portugiesische Mandeltorte

Zutaten
Für den Teig:
150 g Mehl, gesiebt
75 g Butter, gekühlt und in kleinen Stücken
60 g Puderzucker
1 Eigelb
2 Esslöffel Wasser

Für die Füllung
225 g Mandelblättchen
120 g Butter
120 g Puderzucker
4 Esslöffel Milch

Zubereitung
Den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Eine Springform (Durchmesser ca 24 cm) mit Backtrennpapier belegen. Boden und Ränder einfetten.

Für den Teig Mehl, Butterstücke und Zucker mit kühlen Händen zusammen fügen, indem man die einzelnen Ingredienzien zwischen den Fingern zerreibt, bis eine krümelige einheitliche Masse entsteht. Nun das Eigelb und 2 Esslöffel kaltes Wasser hinzu geben und alles miteinander zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Aus dem Teig eine Kugel rollen und diese in die Springformmitte legen. Von der Mitte aus den Teig mit dem Handrücken regelmässig auf dem Boden verteilen und ihn am Rand ca 1 cm hoch und 1 cm breit hoch ziehen. Den Rand mit einer Gabel verzieren.
Das etwas unregelmässige Aussehen ist nach dem Backen verschwunden.

Nun den Teigboden mit einer Gabel einstechen und ihn mit Backtrennpapier bedecken. Das Papier mit einem Deckel oder mit Backbohnen beschweren. Die Form in den Ofen (Mitte) schieben und während 15 Minuten backen. Herausnehmen, das beschwerte Backtrennpapier mit Deckel oder Backbohnen entfernen und die vorgebackene Torte zur Seite stellen.

Während der Vorback-Zeit die Füllung zubereiten:
Die Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze während einigen Minuten rösten, bis leicht goldbraun sind. Zur Seite stellen.
Butter, Zucker und Milch in eine Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur erwärmen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat und die Butter geschmolzen ist, zum Kochen bringen und 1 Minute köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen und die gerösteten Mandelblättchen hinzufügen und gut mischen.
Zum Schluss die Masse auf den Teig geben.

Während ca 20 Minuten backen, bis die Torte schön goldbraun ist. Warm oder kalt servieren.

 

Birnentorte mit Kurkuma

Zutaten
Für 1 Springform (24 cm Durchmesser)

180 g Butter
160 g blonder Rohrzucker
4 Eier
180 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
2 TL Kurkumapulver
1 Zitrone, Saft
1 TL Zimtpulver
4 mittelgrosse reife Birnen
Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Springform mit Backtrennpapier belegen und mit Butter einfetten.

Zitronensaft und Zimtpulver in eine Schüssel geben. Birnen waschen, schälen, längs vierteln und mit einem Löffel mit dem Zitronensaft übergiessen. Zur Seite stellen.

Die Butter in einem Kochtopf bei kleiner Hitze zum Schmelzen bringen, etwas abkühlen lassen, in eine grosse Schüssel geben und mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen und dazu geben. Kurkuma unterrühren. Die Teigmasse in die Springform füllen. Die Birnenviertel aus dem Saft heben und auf der Teigoberfläche verteilen. Den Kuchen 40 – 50 Minuten in der Ofenmitte backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann den Rand der Springform lösen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.

Testaroli mit Basilikum

Zutaten (für 2 Personen):
100 g Weissmehl
50 g Hartweizendunst (oder Knöpflimehl in der Schweiz)
ca 3 dl Wasser, lauwarm
1 gute Prise Salz
Pfeffer
Olivenöl
Grana Padano (oder Parmesan), gerieben
4 Zweige Basilikum (Blätter), in Streifen geschnitten

Zubereitung:
Beide Mehlsorten miteinander mischen und eine Schüssel sieben. Zusammen mit dem Wasser und dem Salz zu einem gut fliessenden Omelettenteig rühren. 30 Minuten ruhen lassen.

Eine beschichtete Pfanne (z.B. Crêpes-Pfanne mit niedrigem Rand) erhitzen, mit etwas Öl einpinseln und aus dem Teig zwei Omeletten (auf beiden Seiten) braten.

Auf je einem Teller auskühlen lassen und in Rauten schneiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen grossen Topf mit viel Salzwasser zum Kochen bringen. Die in Rauten geschnittenen Testaroli kurz in das Salzwasser geben und sie sofort herausheben, sobald sie aufsteigen.

 

 

Abtropfen lassen und in die vorgewärmten tiefen Teller geben. Mit geriebenem Grana padano grosszügig bestreuen, geschnittene Basilikumblätter darauf verteilen und das Gericht mit Olivenöl beträufeln. Servieren!

Heidelbeer-Cake

Zutaten:
200 g Butter, flüssig, abgekühlt
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker Bourbon
1 gute Prise Salz
4 Eier
1/2 Biozitrone, Abrieb und Saft
200 g Mehl
100 g weisse Mandeln, gerieben
2 Teelöffel Backpulver
350 g frische Heidelbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen
1 Cakeform von 26 cm Länge mit Backpapier auslegen

Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Zitronensaft und Abrieb dazugeben.
Mehl, Mandelpulver und Backpulver miteinander mischen und in die Eier-Zucker-Masse einrühren. Heidelbeeren sorgfältig unter den Teig mischen und die Masse in die vorbereitete Form giessen.

Während ca 50 Minuten bei 200 Grad backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Cake gar ist, ansonsten nochmals 10 Minuten backen.
Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Anstelle von Heidelbeeren können auch andere Beerensorten (oder eine Mischung) verwendet werden.

Weisses Kaffee-Parfait

Zutaten:
6 Eigelb
120 g Zucker
1 Vanilleschote zerteilt und ausgekratzt
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
60 g Kaffeebohnen (Espresso), leicht zerstossen
2 dl Milch
2 dl Schlagrahm
6 Esslöffel Cointreau 

Zubereitung:
Die Milch mit der Vanilleschote und den zerstossenen Kaffeebohnen aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen, vom Herd ziehen und ca 15 Minuten ziehen lassen (bis ein Kaffeegeschmack vorhanden ist). Die Milch sollte einigermassen hell bleiben.

Dann die Flüssigkeit in eine Chromstahlpfanne absieben und zur Seite stellen.

Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und in die etwas abgekühlte Kaffee-Vanille-Milch in der Chromstahlpfanne einrühren. Dieses Gemisch nun zur Rose kochen d.h. solange unter stetem Umrühren erhitzen, bis sich eine dickflüssige Crème bildet. Die Masse darf nicht kochen! Unter Rühren vom Herd ziehen und 1 Minute weiterrühren, abkühlen lassen. Dann den Cointreau dazugeben, den Rahm steif schlagen und vorsichtig in die Crème unterheben, in hübsche Förmchen einfüllen und zugedeckt einfrieren.

 

Tipp: Dieses Rezept eignet sich nicht dazu, das Parfait an einem Stück zuzubereiten und in Scheiben zu servieren, da das Parfait sehr weich, cremig und zart ist. Die Parfait-Förmchen 5-10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen. Nach Belieben mit einem Sahnehäubchen und etwas Kakaopulver verzieren.

Falls kein süsser Cointreau beigefügt wird, die Zuckermenge um 20 Gramm erhöhen.