Archiv der Kategorie: Rezepte

Testaroli mit Basilikum

Zutaten (für 2 Personen):
100 g Weissmehl
50 g Hartweizendunst (oder Knöpflimehl in der Schweiz)
ca 3 dl Wasser, lauwarm
1 gute Prise Salz
Pfeffer
Olivenöl
Grana Padano (oder Parmesan), gerieben
4 Zweige Basilikum (Blätter), in Streifen geschnitten

Zubereitung:
Beide Mehlsorten miteinander mischen und eine Schüssel sieben. Zusammen mit dem Wasser und dem Salz zu einem gut fliessenden Omelettenteig rühren. 30 Minuten ruhen lassen.

Eine beschichtete Pfanne (z.B. Crêpes-Pfanne mit niedrigem Rand) erhitzen, mit etwas Öl einpinseln und aus dem Teig zwei Omeletten (auf beiden Seiten) braten.

Auf je einem Teller auskühlen lassen und in Rauten schneiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen grossen Topf mit viel Salzwasser zum Kochen bringen. Die in Rauten geschnittenen Testaroli kurz in das Salzwasser geben und sie sofort herausheben, sobald sie aufsteigen.

 

 

Abtropfen lassen und in die vorgewärmten tiefen Teller geben. Mit geriebenem Grana padano grosszügig bestreuen, geschnittene Basilikumblätter darauf verteilen und das Gericht mit Olivenöl beträufeln. Servieren!

Heidelbeer-Cake

Zutaten:
200 g Butter, flüssig, abgekühlt
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker Bourbon
1 gute Prise Salz
4 Eier
1/2 Biozitrone, Abrieb und Saft
200 g Mehl
100 g weisse Mandeln, gerieben
2 Teelöffel Backpulver
350 g frische Heidelbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen
1 Cakeform von 26 cm Länge mit Backpapier auslegen

Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Zitronensaft und Abrieb dazugeben.
Mehl, Mandelpulver und Backpulver miteinander mischen und in die Eier-Zucker-Masse einrühren. Heidelbeeren sorgfältig unter den Teig mischen und die Masse in die vorbereitete Form giessen.

Während ca 50 Minuten bei 200 Grad backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Cake gar ist, ansonsten nochmals 10 Minuten backen.
Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Anstelle von Heidelbeeren können auch andere Beerensorten (oder eine Mischung) verwendet werden.

Weisses Kaffee-Parfait

Zutaten:
6 Eigelb
120 g Zucker
1 Vanilleschote zerteilt und ausgekratzt
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
60 g Kaffeebohnen (Espresso), leicht zerstossen
2 dl Milch
2 dl Schlagrahm
6 Esslöffel Cointreau 

Zubereitung:
Die Milch mit der Vanilleschote und den zerstossenen Kaffeebohnen aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen, vom Herd ziehen und ca 15 Minuten ziehen lassen (bis ein Kaffeegeschmack vorhanden ist). Die Milch sollte einigermassen hell bleiben.

Dann die Flüssigkeit in eine Chromstahlpfanne absieben und zur Seite stellen.

Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und in die etwas abgekühlte Kaffee-Vanille-Milch in der Chromstahlpfanne einrühren. Dieses Gemisch nun zur Rose kochen d.h. solange unter stetem Umrühren erhitzen, bis sich eine dickflüssige Crème bildet. Die Masse darf nicht kochen! Unter Rühren vom Herd ziehen und 1 Minute weiterrühren, abkühlen lassen. Dann den Cointreau dazugeben, den Rahm steif schlagen und vorsichtig in die Crème unterheben, in hübsche Förmchen einfüllen und zugedeckt einfrieren.

 

Tipp: Dieses Rezept eignet sich nicht dazu, das Parfait an einem Stück zuzubereiten und in Scheiben zu servieren, da das Parfait sehr weich, cremig und zart ist. Die Parfait-Förmchen 5-10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen. Nach Belieben mit einem Sahnehäubchen und etwas Kakaopulver verzieren.

Falls kein süsser Cointreau beigefügt wird, die Zuckermenge um 20 Gramm erhöhen.

Linguine alla Siracusana

Zutaten (für 2 Personen als Hauptmahlzeit):
4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
450 g Pelati (kleine Büchse)
2 Esslöffel Kapern
1 kleine Dosen Sardellenfilets (4 Stück), gehackt
1 grosse gelbe Peperoni, in dünnen Scheiben
1 kleiner getrockneter Peperoncino, zerbröselt
300 g Linguine
Einige Basilikumblätter, geschnitten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Grana padano nach Belieben

Zubereitung:
Den Knoblauch und die Peperonischeibchen mit Olivenöl einige Minuten andämpfen, dann die Pelati, die Kapern, den Peperoncino sowie die gehackten Sardellen und etwas Bouillon beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 30 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird. Zum Schluss geschnittenen Basilikum unterziehen.

In der Zwischenzeit die Linguine in viel Salzwasser nach Anleitung garen, abgiessen und mit Olivenöl beträufeln.

Auf tiefen Pasta-Tellern die Linguine anrichten, die Sauce darüber geben und mit Basilikumblättern dekorieren.
Am Tisch nach Belieben mit Grana padano bestreuen.

 

Spinatquiche


Zutaten:

1 Fertig-Kuchenteig
1 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Olivenöl
4 Schalotten, fein gehackt
3  Knoblauchzehen, gepresst
150 g Speckwürfelchen oder  in Streifen geschnittene Pancetta
400 – 600 g tiefgekühlter Blattspinat
4 Esslöffel Semmelbrösel
Grana padano zum Bestreuen

Für den Guss:
3 dl  Rahm
2 Eier
Salz und Pfeffer
Muskat
100 g  geriebenen Gruyère-Käse

Zubereitung:
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Den tiefgekühlten Spinat mit  etwas Wasser in der Pfanne auftauen lassen, dann in einem Sieb ausdrücken.
In der Zwischenzeit die Speckwürfelchen (oder die geschnittene Pancetta) zusammen mit den Schalotten und dem Knoblauch in der Butter-Öl-Mischung  andämpfen.  Wenn Zwiebeln und Speckwürfel glasig sind, den ausgepressten Spinat dazu geben und einige Minuten mitdämpfen. Anschliessend etwas abkühlen lassen.

Den Guss  zubereiten und alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Ein rundes Backblech  mit dem Teig auf Pergament belegen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und den Teig anschliessend mit den Semmelbröseln bestreuen.
Nun die Spinatmischung gleichmässig auf dem Teigboden verteilen und den Guss darüber geben. Zum Schluss mit Grana padano bestreuen.

Während ca 30 Minuten bei 220 Grad auf der untersten Backofenschiene backen.