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Tarte paysanne mit Tomaten

Ein französisches Familienrezept

Zutaten
1 runder Mürbekuchenteig (nicht süss!)

6-8 Bio-Tomaten, entkernt, vom Saft befreit, in Scheiben geschnitten
3 Esslöffel Crème fraîche
3 Esslöffel Dijonsenf
Thymianblättchen (getrocknet oder frisch) nach Belieben
Grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer
Etwas Olivenöl

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Eine runde Backform (24-26 cm Durchmesser) mit dem Teig auf Pergamentpapier belegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Crème fraîche mit dem Dijonsenf vermischen und auf dem Teigboden verteilen.
Die Tomaten halbieren, mit einem Löffel entkernen und mit Küchenpapier trocknen, anschliessend in Scheiben schneiden und auf der Mischung verteilen.
Gut salzen und grosszügig mit schwarzem Pfeffer bestreuen.
Zum Schluss die Thymianblättchen darüber geben.

Während rund 40 Minuten in der Ofenmitte backen.
Die Tarte kann lauwarm oder kalt serviert werden.

Pide (Fladenbrot)

Ein afghanisches Rezept

Zutaten (1 mittelgrosser Fladen):

Teig
333 g Weizenmehl
200–215 ml warmes Wasser
1 Esslöffel neutrales Öl
2 Esslöffel Yoghurt natur
1/3 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
1/2 Paket Trockenhefe

Glasur für eine Knusperkruste
1 dl kaltes Wasser und 1 Esslöffel Mehl mit dem Schwingbesen verrühren, erwärmen, abkühlen lassen

Dekoration:
1 kleine Handvoll gerösteten Sesam
[Schwarzer Kreuzkümmel (Bunium persicum)]

 

Zubereitung
Trockene Zutaten in der Teigschüssel gut vermengen, dann flüssige Zutaten beigeben. (In der Küchenmaschine) gut durchkneten bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
1 Stunde in der Teigschüssel an einem warmen Ort (z.B. im Backofen bei 35 Grad) unter einem feuchten Tuch ruhen und gehen lassen.

Anschliessend den Teig auf reichlich bemehlter Arbeitsfläche von Hand (mit Schaber) durchkneten, den Teig zur Kugel formen und auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen.
Zugedeckt nochmals  ½–1 Stunde ruhen und gehen lassen.

Ofen auf 250 Grad vorheizen.

Den Teig auf dem Backpapier mit den Händen auf ca 2 cm Dicke  flachdrücken und das  Rautenmuster mit dem bemehlten Handrücken anbringen (sehr tief eindrücken!).

Danach mit der abgekühlten, zur Seite gestellten Wasser-Mehlmischung bestreichen. 

Gerösteten Sesam (evtl. auch schwarzen Kreuzkümmel) darüber streuen.

10–15 Minuten in der Ofenmitte backen bis goldbraun.

 

Passt zu Grilladen, nahöstlichen und indischen Speisen

 

Erfrischender Pak Choi Salat

Zutaten (2 Portionen)

500 g Pak Choi – grüner Teil in Streifen; weisser Teil in Spalten
400 g Pilze (Muerr / Shitake)
½ milde rote Chili – entkernen und in dünne Ringe schneiden
1 TL schwarze Sesamsamen – kurz fettfrei rösten
4 EL Sesamöl
6 EL Sojasauce – davon 2 EL mit 3 EL Wasser verrühren
2 Bio-Limetten oder -Zitronen – davon 4 EL Saft + ¼ TL Abrieb
1 EL Yaconsirup (oder Ahornsirup)
1 TL geriebener Ingwer
Evtl. 2 EL fein geschnittener Koriander
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Topf mit Wasser aufkochen, leicht salzen und darin die weissen Pak Choi-Spalten abgedeckt 1 Min. kochen. Dann die grünen Pak Choi-Streifen für 30 Sek. dazugeben.

Das Ganze über einem Sieb abgiessen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

4 EL Soja mit Yaconsirup (Ahornsirup), Limetten- oder Zitronensaft und -abrieb sowie Ingwer und Chili in einer Schüssel verrühren und 1 EL Sesamöl langsam dazuträufeln.

Den gesamten Pak Choi in die Schüssel geben und vermengen.

3 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin ca. 3 Min. scharf anbraten, mit der Soja-Wasser-Mischung ablöschen.

Den Pfanneninhalt zum Pak Choi in die Schüssel geben, vorsichtig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Sesamsamen (und Koriander) bestreut anrichten.

Gnocchetti sardi mit Federkohl

Zutaten (4 Personen):

320 g Gnocchetti sardi (oder Penne)
1 Bund Federkohl
6-8 getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
1 Stengel Rosmarin
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Federkohl in Streifen schneiden, in Salzwasser 15 – 20 Minuten kochen, Wasser nicht abgiessen.

In einer anderen Pfanne ein Soffritto aus Zwiebel und Knoblauch herstellen, zerteilte getrocknete Tomaten und Rosmarinstengel beigeben, gut mischen und 3 Minuten köcheln lassen.
Pfanne vom Feuer nehmen, beiseite stellen.

Pasta in die Pfanne mit dem Federkohl geben, mitkochen.
Wenn die Pasta gar ist, Pasta und Kohl mit dem Schaumlöffel herausnehmen und in die Pfanne mit dem Soffritto geben. Das Kochwasser noch nicht weggiessen.
Nun folgt die Mantecazione mit dem Soffritto: Alle Bestandteile des Gerichts werden gut untereinander vermischt. Es soll eine cremige Konsistenz erreicht werden. Dazu gibt man bei Bedarf etwas Wasser vom Federkohl bei, eventuell auch etwas Butter oder Öl oder Käse.

Schwäbische Maultaschen

Zutaten:

Teig
600 g Mehl
4 Eier
etwas Muskat
100 ml Wasser
2 Teelöffel Öl

Füllung
2 Zwiebeln
viel Petersilie oder Bärlauch
2 Brötchen vom Vortag
2 Esslöffel Öl
300 g Blattspinat oder Mangoldblätter
500 g Hackfleisch oder Brät oder Mischung davon
2 Prisen Muskat
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Nudelteig kneten (von Hand oder mit der Küchenmaschine).
Zwiebel und Petersilie fein hacken, in heissem Öl glasig anschwitzen.
Blattspinat oder Mangoldblätter blanchieren, kalt abschrecken, mit Küchenpapier gut abtrocknen und fein hacken.
Die Brötchen in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und verzupfen.
Das Hackfleisch mit dem Ei und den Gewürzen vermischen, dann die anderen Zutaten dazugeben, eventuell cuttern.

Den Nudelteig auf bemehlter Fläche zu einem langen schmalen (ca 10 cm) Rechteck auswallen. Die Füllung auf die Hälfte der ausgerollten Teigplatte streichen, die andere Hälfte darüber schlagen, mit den Händen darüber streichen, damit die Luft entweichen kann. Dann mit einem Kochlöffelstiel im Abstand von ca 7 cm längs und quer Linien fest eindrücken, diese mit dem Teigrädchen durchschneiden. Die Ränder mit einer Gabel gut zusammendrücken.

Die Maultaschen in reichlich kochender Rinderbrühe aufkochen, dann bei kleiner Hitze ca 20 Minuten gar ziehen lassen.
Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, kalt abschrecken.
In einer Fleischbrühe servieren.