Archiv der Kategorie: Brauchtum

Bienensegen

Lorscher_Bienensegen
Bild des Lorscher Bienensegens von WikimediaCommons.

Der Lorscher Bienensegen gehört zu den ältesten gereimten Dichtungen in deutscher Sprache. Der althochdeutsche Zaubersegen wurde im 10. Jahrhundert kopfüber an den unteren Rand einer Seite der apokryphen Visio St. Pauli aus dem frühen 9. Jahrhundert geschrieben. Das Manuskript entstand im mittel- oder oberrheinischen Raum und wurde ab etwa 900 im Kloster Lorsch aufbewahrt; dort dürfte der Eintrag des Bienensegens im 10. Jahrhundert erfolgt sein. Der Spruch sollte vermutlich ein schwärmendes Bienenvolk an einen Bienenstock rufen.

Weitere Informationen, Transkription und Übersetzung des Textes bei Wikipedia.

 

Das Dolderhaus in Beromünster

dolderhaus

Foto Marianne C. Briner Lavater, 16. April 2015

Das Haus zum Dolder mitten in Beromünster auf der Luzerner Landschaft war während mehr als 100 Jahren ein Arzthaus und birgt in seinen Räumen die vielseitigste und reichhaltigste Privatsammlung im weiten Umkreis. Drei Generationen von Landärzten – Dr. Josef Dolder, Dr. Edmund Müller-Dolder mit seiner Frau Hedwig und ihr Sohn Dr. Edmund Müller jun. – haben in dieser Zeit eine breitgefächerte Sammlung aufgebaut, die in erster Linie Geschichte und Kultur des Michelsamtes dokumentiert. All diese Kostbarkeiten bilden ein faszinierendes Ganzes. In der behaglichen Atmosphäre des zweihundertjährigen Bürgerhauses wird die Vergangenheit auf eindrückliche Art lebendig.

Jährliche Sonderausstellungen im Dolderkeller zeigen jeweils ein Teilgebiet der Sammlung.

Das vierstöckige Wohnmuseum birgt eine Fülle von kostbaren, noch weithin unbekannten Schätzen. Entdecken Sie den Reichtum der Sammlung bei einem Besuch online oder vor Ort!