Author Archives: Marianne C. Briner Lavater

Reformierte Theologin, WebPublisher SIZ, Journalistin Hobbies: Viola da Gamba, Konzert-Zither, Naturgarten, Schweizer Kunst, Kreatives Schreiben, Neue Medien

Geschichte der drei Nüsse

zwerg650Bild: Zwerg (wiki)

„Es war einmal in einem Wald, da lebte ein kleiner Zwerg. Er wohnte unter einem großen Nussbaum in einem schönen Haus, das er selbst gebaut hatte. Und auf dem Baum hatte auch ein Eichhörnchen sein Nest. Im Sommer sprang das Eichhörnchen von Ast zu Ast und spielte mit den Nüssen. Doch auf die schöne Zeit folgten regnerische Tage und der Baum verlor langsam sein Blätterkleid. Dem Eichhörnchen blieb bald kein Dach über dem Kopf mehr. Darum ging es zu dem Zwerg und sagte zu ihm: „Zwerg, Zwerg, nimm mich in deinem Haus auf bis der Frühling kommt.“ Da sagte der Zwerg:

„Gut, komm zu mir. Doch halt, was gibst Du mir dafür?“ Da entgegnete ihm das Eichhörnchen: „Drei Nüsse aus meinem Besitz übergebe ich darin drei geheimnisvolle Rätsel befinden sich. Und siehe ein jeder, der ihr Geheimnis kann entwinden, kein Glücklicherer auf dieser Welt sich wird finden.“ Und so nahm der Zwerg das Eichhörnchen gerne in seinem Haus auf und wie versprochen brachte es dem Zwerg drei Nüsse: Die erste so groß wie eine Erbse, die zweite so groß wie ein Ei und die dritte Nuss war riesengroß, wie eine Pampelmuse. Das Eichhörnchen ermahnte den Zwerg: „Achte gut auf die Nüsse! Es wird der Tag kommen, da werden sie dir hilfreich sein und dann wirst du zu schätzen wissen, dass ich sie dir gegeben habe. …“

Die vollständige Geschichte der drei Nüsse von Lea Goldberg (aus dem Hebräischen übersetzt von Noa Wagner) ist zu finden auf der Website des Orientalischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Berner Haselnuss-Lebkuchen-Kugeln…

… mit bunten Zuckerstreusel-Krönchen

350 g geriebene Haselnüsse
150 g geriebene Mandeln
50 g Orangeat
50 g Zitronat
400 g Zucker
100 g flüssiger Honig
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Zimtpulver
3 Messerspitzen Nelkenpulver
3 Eiweiss
Guss aus Puderzucker und Zitronensaft sowie bunte Zuckerstreusel

Ergibt 55-60 Kugeln à ca 20 g

Orangeat und Zitronat sehr fein hacken.
In einer grossen Schüssel die Haselnüsse, Mandeln, Orangeat und Zitronat, Zucker, Honig, Zitronensaft, Gewürze und Eiweiss gut mischen. Den Teig 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Aus dem Teig Kugeln von ca 20 g formen (am besten geht es mit nassen Händen) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Über Nacht bei Zimmertemperatur antrocknen lassen.
Am nächsten Tag die Haselnusskugeln im Backofen bei 220 Grad in der Mitte 4-5 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Kugeln zuerst in den Zuckerguss tauchen und gleich anschliessend in den bunten Zuckerstreuseln wälzen.

Adventsmusik mit „Les Friandises“

tannenbaum650Bild: Tannenbaum (M.C. Briner 2013)

Ausschnitte aus dem Konzert  vom 8. Dezember 2013 (Live-Aufnahmen)
„Spaziergang durch den Winterwald“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

„St. Nikolaus kommt!“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

„Rauhreif“ (Harfe, Konzertzither, Zither, Gitarre):

 

 

Biscuit mit Orangen-Mandel-Füllung

Teig:

150 g flüssige Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange

Füllung:
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1,5 dl Orangensaft
2 Teelöffel  geriebene Schale einer unbehandelten Orange
2 Esslöffel Orangenlikör (oder Cognac)

Glasur
100 g Puderzucker
4 Esslöffel Orangensaft

Zubereitung
Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, die flüssige Butter sowie die Orangenschale darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Masse einarbeiten. Den Teig halbieren, getrennt in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander vermischen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Teig-Kugel auf ein bemehltes Backpapier geben und auf ca 25 x 25 cm auswallen. Die Füllung auf den ausgewallten Teig streichen und dabei rundherum 1 cm Rand frei lassen. Dann die zweite Teigkugel auf die gleiche Weise und Grösse auswallen und auf die Füllung legen. Den Teig an allen Seiten gut andrücken und auf der Oberseite einige Male mit einer Gabel einstechen.
Im Backofen bei 200 Grad (Mitte) 25 Minuten backen.
Den „Kuchen“ aus dem Ofen nehmen, die Glasur anrühren und den Kuchen damit gleichmässig bestreichen. Das noch warme Gebäck in Rechtecke oder Rhomben (ca 3 x 5 cm) schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Am zweiten Tag sind die Orangenschnitten noch viel besser !
Sie lassen sich in einer Büchse gut aufbewahren.

Bild : Orange mit Blüten (wiki)