Griechische Tafelfreuden: Giouvarlakia

Griechische Zitronensuppe mit Hackfleischbällchen und Rundkornreis

Zutaten (für 3-4 Personen):
Ca 400 g gemischtes Hackfleisch
75 g Rundkornreis (Milchreis) plus 4 Esslöffel separat
2 Teelöffel Salz
Schwarzer Pfeffer nach Belieben
Einige Zweige Petersilie, fein gehackt
Etwas Olivenöl
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Ei
1 Bio-Zitrone, etwas Zeste und Saft
Bouillon

Zubereitung:
Die Zwiebel mit der Petersilie im Cutter zusammen fein hacken.
Ca 1,5 Liter Wasser erhitzen. Bouillonpulver oder -würfel nach Anleitung dazugeben und aufkochen.

Das Hackfleisch mit 75 g ungekochtem Rundkornreis, 1 Teelöffel Salz, Pfeffer mit der Petersilien-Zwiebel-Mischung vermengen und gut durchkneten.
Daraus Bällchen formen, in der Grösse wie kleine Aprikosen (geht am besten mit nassen Händen).
Die Hackbällchen (Giouvarlakia) in die kochende Bouillon gleiten lassen und 8 – 10 Minuten köcheln lassen. Vorsichtig umrühren.

Danach die 4 Esslöffel Reis (pro Portion 1 Esslöffel Reis plus einen Extra-Löffel) hinzufügen und alles in 15 – 20 Minuten gar kochen.
Während die Suppe kocht, die Zitrone auspressen. Die Hälfte des Zitronensaftes mit dem Ei in einer grossen Schüssel verrühren. Den restlichen Zitronensaft beiseite stellen.
Etwas Zeste in die Suppe reiben.

Wenn die Suppe fertig ist, kommt das Avgolemono hinein:
Dazu den Suppentopf am besten vom Herd ziehen und die Schüssel mit dem Ei und dem Zitronensaft direkt neben den Topf stellen.
Mit einer Schöpfkelle vorsichtig etwas Suppe in die Ei-Zitronen-Mischung geben und dabei mit einem Schneebesen kräftig umrühren. Diesen Vorgang wiederholen und dabei ständig rühren.
Ziel ist, die Ei-Zitronen-Mischung zu erwärmen, ohne dass das Ei dabei stockt. Auf Nummer sicher fährt man, wenn die Suppe vorher ein paar Minuten abgekühlt ist.
Wenn das Avgolemono heiss genug geworden ist, giesst man es zurück in die heisse Suppe und rührt sofort um.
Nun sollte die Giouvarlakia-Suppe eine schöne gelbe Farbe bekommen haben.

Das Ganze darf nun nicht mehr kochen, auch nicht bei einem späteren Aufwärmen, damit das Ei nicht stockt.
Mit frisch gemahlenem Pfeffer und dem restlichen Zitronensaft servieren!

Es tönt alles recht kompliziert, ist es aber nicht! Das Resultat ist erfrischend und ergibt eine tolle Abendmahlzeit.

 

 

Lammcurry mit Aprikosen und Naan

Zutaten (2 Portionen):

3 Schalotten, gewürfelt
1 Chilischote, entkernt, zerkleinert
500 g Lammragout
15 g frischen Ingwer, fein gehackt
5 dl Bouillon
65 g getrocknete Aprikosen
1/2 Zimtstange
2 Teelöffel Pinienkerne (oder Nüsse nach Belieben), geröstet
1 Teelöffel Kurkuma (Pulver)
1 Teelöffel Koriander (Pulver)
1 Esslöffel Currypulver
1 Esslöffel Paprika
1 1/2 Esslöffel Mehl

Zubereitung:

Lammfleisch im Schmortopf scharf anbraten und etwas salzen, dann beiseite stellen.

Schalotten, Chilischoten und Ingwer während 2 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.
Lammfleischwürfel dazu geben, alles mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen.
Mit Bouillon ablöschen. Alles kurz aufkochen lassen und die Gewürze beifügen.
Bei reduzierter Hitze mit geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Umrühren während 30 Minuten köcheln lassen, dann die Hälfte der Aprikosen beigeben.

Nach 30 Minuten die Pinienkerne (oder Nüsse) sowie die zweite Hälfte der Aprikosen einrühren, kurz aufkochen lassen, abschmecken.

Mit Yoghurt und Naan servieren.

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